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Cologne

LABOR unterstützt von:

www.artservice-tube.de

 

Anreise zum LABOR


Mit Bussen und Bahnen:  Zur U-Bahn Station Ebertplatz fahren.

Dort den Ausgang Neusser Strasse nehmen oder quer über den Ebertplatz gehen.

Nach 50 Metern die Unterführung zwischen Neusser Straße und Eigelstein betreten.

Für Fußgänger: Vom Eigelstein oder Neusser Straße aus

direkt in die Fußgängerunterführung gehen.




LABOR

Projektgalerie

Ebertplatzpassage 5 

50668 Köln

Facebook Labor Ebertplatz Köln



LABOR Team:


Judith Behmer <jube@gmx.net> 0179 6340339


Christof Klute <ch.klute@gmx.de>  0177 7680849


Gerd Mies <gerdmies@web.de> 0177 2778587


Marc Müller <mail@marc-mueller.eu> 0179 4973109


Michael Nowottny <mnowottny@t-online.de> 0171 9536143


Herbert Sondermann <hhsondermann@unitybox.de> 0163 7246830


Andreas Pinguin Treutinger <pinguinpower@gmx.de> 0171 3710388





 

Herzliche Einladung


Sonderveranstaltung: 02.04.2017 um 16 Uhr


Künstlergespräch und keltische Fiddle Music

mit David Johnson bei Kaffee und Kuchen















Dog in Fog


Frank Dömer • Gerhard Winkler

Photographien vorgestellt von Barbara Hofmann-Johnson,

Museum für Photographie Braunschweig


Eröffnung: Freitag, den 10.03.2017 um 19 Uhr

Ausstellung: 10.03. – 07.04.2017


Öffnungszeiten:

Fr – Sa 17 – 19 Uhr und nach Vereinbarung


Kontakt:

mail@frankdoemer.de

gerwinkler@web.de



Die künstlerische Arbeit von Frank Dömer (*1961) und Gerhard Winkler (* 1962) umfasst

unterschiedliche Medien und gestalterische Bereiche, die im Zusammenhang mit Motivfeldern zu

Themen der Landschaft und Architektur, des Interieurs oder des Portraits - wozu wie bei Gerhard

Winkler der Mensch ebenso wie das Tier gehören kann - in inhaltliche und ästhetische Beziehung

zueinander gesetzt werden. Malerei, Zeichnung und Fotografie erscheinen bei beiden Künstlern als

vielschichtig eingesetzte Medien und Möglichkeiten, konkrete oder abstrakte sowie metaphorische

Bildinhalte miteinander zu verbinden. Neben diesen Aspekten der bildenden Kunst widmete sich

Gerhard Winkler darüber hinaus auch der Literatur.

Beide Künstler leben in Köln und studierten an der Städelschule in Frankfurt am Main, wo sie sich

bereits mit den offenen Möglichkeiten von Gestaltungsprozessen im medienübergreifenden Sinn

beschäftigten und auch schon begegneten.


Als gemeinsam konzipiertes Projekt stellt ihre Ausstellung im LABOR mit Werkgruppen fotografischer

Arbeiten nunmehr dialogisch eine Auseinandersetzung mit an Sequenzen orientierten Inhalten vor.

So lapidar und sprachspielerisch der Titel der Ausstellung dabei auch klingen mag, liefert er einen

Hinweis auf die Arbeiten, die Frank Dömer und Gerhard Winkler zeigen:

Die Bildserie Mizen Blurred von Frank Dömer entstand 2014 in Mizen Head, einer Halbinsel an der

Südwestspitze Irlands. Umgeben vom Atlantik, der gen Westen nach Amerika führt, löst sich die

Natur und Landschaft in den nebulösen Schwarzweißaufnahmen von Frank Dömer als

atmosphärische Abstraktion auf.


In etwa 12° weiten Schritten wurde hierfür die Kamera in einer 360° Drehung um die eigene Achse

bewegt und der Fokus auf unendlich gelegt. Der dadurch entstehende Eindruck der Abstraktion

behält in seiner Präsentation die abgeschrittene räumliche Abfolge bei. Als mehrteilige Bildserie wird

dies für den Betrachter in einer Wandinstallation, bei der Zeit und Überzeitlichkeit in abstrahierten

Bildmomenten miteinander verbunden sind, nachvollziehbar.


Auch Gerhard Winkler beschäftigt sich in seinen mehrteiligen Bildfolgen, die er im Hinblick auf die

szenischen Abfolgen von Einzelbildern in diminutiver Weise als Filmchen betitelt, mit der

Wahrnehmung des Menschen in Zeit und Raum. Bei seinen Schwarzweißfotografien handelt es sich

dabei überwiegend um Sequenzen, die – ähnlich wie auf Kontaktbögen und an diese angelehnt –

entweder Bewegungen des fotografierten Menschen/Tieres zeigen oder aber die Bewegung des

Fotografierenden in einem (Landschafts-)Raum vorstellen. Hin und wieder gibt es dabei auch

assoziative Bildzusammenstellungen.


„Vermutlich geht es bei beiden Arbeiten“ beschreibt Gerhard Winkler das gemeinsame Projekt der

Künstler, „in gewissem Sinne auch um die fotografische Wahrnehmung bzw. Vergewisserung von

Raum und Zeit – die ja für uns als solche nicht sichtbar sind, sondern nur durch die Veränderung der

in ihnen sich bewegenden Objekte bzw. des wahrnehmenden Subjekts für uns erfahrbar werden

(Kant, Schopenhauer)“. Neben den beschriebenen Werkgruppen sind weitere Arbeiten beider

Künstler zu sehen.


Barbara Hofmann-Johnson, Museum für Photographie Braunschweig, 2017